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Wie kann der Schreiner, auch mit modernen Materialien, ökologisch und damit ökonomisch arbeiten?

Die wesentlichen Berührpunkte der Materialien mit der Ökologie entstehen an drei Stellen im Lebenslauf des Materials.

Die erste solche Stelle ist die Herstellung des Materials. Hier ist schon auf möglichst geringen Energie- und Rohstoffeinsatz zu achten. Außerdem sollte natürlich das Herstellungsverfahren die Umwelt möglichst wenig belasten. Ideal ist hier selbstverständlich das Holz als solches. Bei Metallen für Beschläge sind die Einflussmöglichkeiten eingeschränkt. Bei Oberflächenmaterialien haben eindeutig Naturprodukte „die Nase vorn".

Der zweite Punkt ist die Verarbeitung in der Schreinerei. Bei Holz kann man hier nur sparsam umgehen, ansonsten hat man wenig Einfluss. Metalle werden nur montiert. Bei Oberflächenmaterialien wird es schon komplizierter. Moderne Möbellacke belasten die Umwelt während ihrer sehr kurzen Verarbeitungs- und Trockenphase relativ stark durch die Verdunstung von Lösemitteln. Naturprodukte haben etwas unschädlichere Lösemittel, dafür sind die Verarbeitungszeiten länger und die Trockenzeiten erstrecken sich teilweise über Monate.

Der dritte Berührpunkt ist die Entsorgung nach dem Gebrauch. Auch hier ist das pure Holz natürlich ideal. Es kann sogar gefahrlos zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Metalle können recht leicht wiederverwendet werden. Bei Oberflächenmaterialien sind einige der Naturprodukte völlig abbaubar. Die modernen Möbellacke sind nach Aushärtung nahezu inerte Kunststoffe.

Bei den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Materialien wird schnell klar, dass die Nutzungsdauer der entscheidende Faktor bei der Ökologie der Materialien in der Schreinerei ist. Hier haben wir beim Holz die meisten Einflussmöglichkeiten. Eine gute Konstruktion und eine erstklassige Verarbeitung sind Garanten für eine langfristige Nutzung. Dasselbe gilt auch für Metalle, die in Form von Verbindungsmitteln und Beschlägen zur Anwendung gelangen. Bei Oberflächenmaterialien sei gesagt, dass moderne Materialien eine längere Nutzungsdauer haben, Naturstoffe aber leichter aufgearbeitet werden können.

Also nur beste Möbel sind ökonomisch und damit natürlich auch ökologisch.

Nur sie können auch gut restauriert werden um ihre Nutzungsdauer zu vervielfachen.

Kulturgut schaffen und Kulturgut bewahren ist unser Motto

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Stand: 11. Januar 2011